Markus Lenz
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Machst Du eigentlich auch Shopware?

Shopware als starke Ergänzung zum Kerngeschäft

Tatsächlich begleite ich inzwischen immer mehr Projekte rund um Shopware.

Individuelle Erweiterungen, Plugin-Entwicklung, Schnittstellen oder die Anbindung bestehender Systeme gehören mittlerweile genauso zu meinem Arbeitsalltag, als auch die Weiterenwtwicklung und manchmal sogar eine komplette Neuentwicklung.

Das überrascht mich selbst ein wenig.

Denn als ich ML Webdevelopment gegründet habe, stand für mich vor allem die Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Mittelpunkt. Kundenportale, Service-Apps, interne Plattformen oder individuelle Webapplikationen waren genau die Projekte, für die ich brenne.

Heute stelle ich fest, dass sich beides immer häufiger miteinander verbindet.

Ein Onlineshop ist selten nur ein Onlineshop

Viele Unternehmen denken zunächst an den sichtbaren Teil eines Shops.

Produkte werden präsentiert, Bestellungen entgegengenommen und Rechnungen verschickt.

In der Praxis beginnt die eigentliche Arbeit jedoch häufig hinter den Kulissen.

Woher kommen die Produktdaten? Wer pflegt sie? Wie gelangen sie in den Shop? Wie werden Preise berechnet? Welche Dokumente gehören zu einem Produkt? Welche Systeme müssen miteinander kommunizieren?

Spätestens an diesem Punkt endet das klassische E-Commerce-Projekt und wird zu einem Digitalisierungsprojekt.

Shopware ist für mich ein Baustein, nicht das Ziel

Genau deshalb verstehe ich Shopware nicht als mein Kerngeschäft, sondern als Teil einer größeren digitalen Infrastruktur.

Ein Onlineshop löst selten alle Herausforderungen eines Unternehmens.

Oft entstehen daneben individuelle Systeme wie Kundenportale, Produktdatenbanken, Dokumentenplattformen oder Schnittstellen zu ERP-, CRM- oder Warenwirtschaftssystemen.

Mein Ziel ist deshalb nicht, möglichst viele Shopware-Projekte umzusetzen.

Mein Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsprozesse sinnvoll zu digitalisieren. Wenn Shopware dafür die passende Lösung ist, arbeite ich sehr gerne damit. Wenn eine individuelle Webapplikation besser geeignet ist, entwickle ich diese.

Ein aktuelles Beispiel

In einem aktuellen Projekt entsteht ein individuelles PIM-System mit angebundenem Produktkonfigurator.

Die Produktdaten werden vollständig unabhängig vom eigentlichen Shopsystem verwaltet. Shopware dient in diesem Fall als Vertriebskanal und nicht als zentrale Datenquelle.

Das bringt einen entscheidenden Vorteil:

Das Unternehmen bleibt langfristig flexibel. Sollte irgendwann ein anderes Shopsystem eingesetzt werden, müssen nicht sämtliche Produktdaten migriert oder neu gepflegt werden. Die eigentlichen Informationen bleiben im eigenen System und können an verschiedene Vertriebskanäle ausgeliefert werden.

Genau solche Lösungen begeistern mich.

Nicht, weil sie besonders komplex sind, sondern weil sie Unternehmen unabhängiger machen und Prozesse nachhaltig verbessern.

Deshalb gehört Shopware heute auch zu ML Webdevelopment

Shopware ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

Allerdings nicht, weil ich mich ausschließlich als Shopware-Dienstleister sehe.

Sondern weil viele Digitalisierungsprojekte irgendwann einen Onlineshop benötigen und viele Shopware-Projekte früher oder später individuelle Software außerhalb des Shopsystems.

Genau an dieser Schnittstelle fühle ich mich zu Hause.

Ich entwickle keine Software um ihrer selbst willen. Ich entwickle Lösungen, die Geschäftsprozesse vereinfachen und Unternehmen langfristig unabhängiger machen.

  • Manchmal ist das eine individuelle Webapplikation.

  • Manchmal ein Kundenportal.

  • Manchmal eine Schnittstelle.

  • Und manchmal eben auch ein Shopware-Projekt.

Fazit

Ja, ich entwickle mit Shopware.

Aber für mich ist Shopware selten das eigentliche Projekt.

Es ist ein Baustein innerhalb einer größeren digitalen Lösung.

Denn am Ende geht es nicht darum, welches System eingesetzt wird.

Es geht darum, dass die Prozesse dahinter funktionieren – zuverlässig, effizient und so, dass sie auch in einigen Jahren noch zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Veröffentlicht von Markus Lenz am 30.06.2026

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